Führungskilometer für Teams von Audi, BMW, Mercedes-Benz und Porsche
Auch zuvor erlebten die Fans am Nürburgring ein Rennen, in dem sich eine extrem ausgeglichene Spitzengruppe einen 24-stündigen Schlagabtausch lieferte. Zunächst konnten die favorisierten BMW dabei die Erwartungen erfüllen. Uwe Alzen stellte den Z4 GT3 des Schubert-Teams im Top-40-Einzelzeitfahren am Freitag auf die Pole-Position. Sein Teamkollege Jörg Müller konnte den Start gewinnen und lieferte sich mit dem Hankook-Mercedes-Benz SLS AMG (#65) einen 30 Runden währenden Fight um die Spitzenposition, in den in der Nacht auch einer der Phoenix-Audi eingreifen konnte. Der von Vorjahressieger Manthey vorbereitete Wochenspiegel-Porsche #11 (Marc Lieb / Romain Dumas / Lucas Luhr / Richard Lietz) konnte dabei ebenfalls Führungskilometer sammeln. Nachdem die BMW-Speerspitze gegen 3:00 Uhr mit technischen Problemen zurückfiel, konnte Phoenix (#2, Fässler / Mies / Rast / Stippler) die Führung an sich reißen, bevor am frühen Morgen der ROWE-SLS (#22) die Spitze des Klassements übernahm. Am Vormittag kristallisierte sich schließlich ein Fight um den Rennsieg zwischen dem Phoenix-Audi #3 und dem zweiten Schubert-BMW (#20) heraus, wobei die Weiß-Blauen schließlich mit technischen Problemen zurückfielen: Die fein ausgearbeitete „Balance of Performance“ (BoP), in der wichtige technische Eckpunkte festgeschrieben sind, hatte für eine Ausgeglichenheit an der Spitze gesorgt, wie es sie nie zuvor gab.

Hans-Joachim Stuck: „Gelungene 40. Ausgabe“
Die 40. Auflage des 24h-Rennens war des Jubiläums würdig: Spannender Sport und vollbesetzte Zuschauerränge machten das Wochenende zu einem Motorsportfest. Auch der Sieger der ersten Auflage des Nordschleifenklassikers war vor Ort: Hans-Joachim „Striezel“ Stuck gewann im Jahr 1970 gemeinsam mit Clemens Schickentanz die erste Auflage der 24h und besuchte 2012 seine Söhne Ferdinand und Johannes. Die beiden brachten ihren Aston Martin Vantage GT3 mit der Startnummer 7 zwar nach vielen technischen Problemen nicht über die komplette Renndistanz. Dennoch schwärmte Vater Stuck: „Mir gefällt es hier. Schade dass die Buben schon in der Nacht einen Reifenschaden hatten – danach haben wir das Rennen eben mehr als Test genutzt. Beim 24h-Rennen herrscht eine unglaublich tolle Atmosphäre. Das ist eine sehr gelungene 40. Ausgabe dieses Rennens.“

Text: ADAC-Pressetext  Fotos: RT-Sportfotografie

 

 

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