abgesehen von der Abwesenheit des Team von Rico Penzkofer, der trotz aussichtsreicher Position in der WM-Tabelle, die Läufe nach den 24h von LeMans auslassen muss.  Das Rahmenprogramm konnte sich auch sehen lassen, durch die Teilnahme der IDM Superbike  1000,  die mit 2 Rennen das Wochenende bereicherten. Die Classic Endurance wurde stark aufgewertet, durch eine grosse internationale Beteiligung, da dies ein Lauf zum neu gegründeten European Endurance Legend Cup war.

Leider wurde der Start der EWC auf 13 Uhr vorverlegt, so das dem Zuschauer dieses ganz spezielle Endurance-Feeling vom Rennen in der Nacht und mit Beleuchtung vorenthalten blieb.

Nach dem Start blieb das Paket aus 7 siegverdächtigen Bikes vorerst zusammen. Als erste verabschiedete sich die SERT aus dem Kreis der Siegaspiranten, nachdem Vincent Philippe per Highsider seine Suzuki verliess. Der Schaden wurde schnell repariert, lässt sich aber bei der heutigen Leistungsdichte der Spitzenteams nicht mehr reinfahren. Als Nächsten erwischte es nach 4 Stunden Marvin Fritz mit seiner YART-Yamaha, der offenbar auf seinem eigenen Kühlwasser ausrutschte und die Maschine ins Kiesbett setzte. Zu allem Überfluss fing das Bike noch Feuer, sodaß man nach Rückkehr in die Box entschied das Rennen aufzugeben. Nach sieben Stunden erwischte es noch das Honda-Werksteam, die sich ebenfalls mit einem Sturz aus der Spitzengruppe herauskatapultierten. So verblieben in der letzten Stunde noch vier Teams in Schlagdistanz, die F.C.C Honda die sich etwas abgesetzt hatte, GMT 94, SRC-Kawa und NRT48 (BMW). 20 Minuten vor Rennende bekam das Ganze durch ein Safetycar-Phase eine besondere Spannung. F.C.C. war bereits durch aber GMT94 und SRC waren dadurch Rad an Rad als das Rennen wieder freigegeben wurde. Die letzten Minuten waren an Spannung kaum zu überbieten. Das Weltmeisterteam von Yamaha und SRC kämpften Rad an Rad um den zweiten Platz, bis David Checa die Kontrolle über seine R1 verlor und das Ding in die Botanik schmiss. Damit war der Weg frei für SRC, die bis dahin keine besonders guten Erinnerungen an die 8h von Oschersleben hatten. Entsprechend freudige Gesichter konnte man nach der Zieldurchfahrt von den Männern in  Schwarz und Grün sehen. Der Sieg ging an F.C.C Honda France. GMT94 humpelte mit der havarierten Yamaha noch auf dem dritten Platz ins Ziel. Der undankbare vierte Platz ging an das deutsche Team NRT48.

In der Stockport-Klasse ging der Sieg an Moto AIN vor dem Junior Team LMS Suzuki und Tati Team Beaujolais Racing. In der abschliessenden Tabelle für den SST World Cup ergab sich eine genau umgekehrte Reihenfolge – Tati vor LMS und Moto AIN. Vor Suzuka führt F.C.C. TSR Honda France  mit 146 Punkten vor GMT94 mit 136 und Honda Endurance Racing mit 109 Punkten.

 

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